Website für Restaurants in Oldenburg
Gäste entscheiden am Telefon oder auf dem Handy, selten am Schaufenster. Was sie dort brauchen, ist überschaubar: aktuelle Karte, Öffnungszeiten, die stimmen, und ein Weg, einen Tisch zu bekommen.
Diese Seite behandelt die drei Punkte, an denen Gastro-Websites in der Praxis scheitern: eine Karte, die niemand pflegt, Angaben zu Allergenen, die im Onlinebestellfall zur Pflicht werden, und Reservierungswege, die zum Betrieb passen müssen und nicht zum Prospekt.
- Üblicher Umfang
- Startseite, Karte, Kontakt, Anfahrt
- Karte
- als Text gepflegt, nicht als PDF
- Reservierung
- Formular oder System, je nach Platzzahl
- Termin vor Ort
- im Lokal, zwischen den Schichten
Die Karte gehört auf die Seite, nicht in ein PDF
Ein hochgeladenes PDF ist der schnellste Weg, eine Karte online zu stellen, und der schlechteste, sie nutzbar zu machen.
Auf dem Smartphone muss man hineinzoomen und wieder herausziehen. Die Suchmaschine liest den Inhalt nur eingeschränkt, sodass Ihr Lokal bei „Pizza Oldenburg“ oder „Frühstück Oldenburg“ nicht mit den Gerichten auftaucht, die Sie tatsächlich anbieten. Vorlesesoftware kommt mit Spaltenlayouts aus dem Satzprogramm kaum zurecht. Und jede Preisänderung bedeutet: Datei öffnen, exportieren, hochladen.
Als Text auf der Seite gepflegt, ist die Karte durchsuchbar, auf jedem Gerät lesbar und in zwei Minuten geändert. Der Aufwand entsteht einmal beim Einrichten, danach nie wieder.
Allergene und Zusatzstoffe
Die Pflicht hängt daran, ob Sie online nur zeigen oder online verkaufen. Der Unterschied ist größer, als die meisten annehmen.
Im Lokal
Über die vierzehn kennzeichnungspflichtigen Allergene müssen Sie informieren. Eine mündliche Auskunft durch geschultes Personal genügt, wenn eine schriftliche Dokumentation vorliegt und ein Hinweis darauf sichtbar ist. Für Zusatzstoffe gelten zusätzlich die bekannten Formulierungen wie „mit Farbstoff“ oder „mit Konservierungsstoff“.
Bei Onlinebestellung
Sobald Gäste über Ihre Seite bestellen können, müssen die Pflichtangaben vor Abschluss der Bestellung verfügbar sein, nicht erst mit der Lieferung. Praktisch heißt das: Allergene direkt am Gericht, nicht in einer Fußnote, die man suchen muss.
Bei einer reinen Ansichtskarte
Zeigt die Website die Karte nur zur Information, ohne Bestellfunktion, sind die Angaben nicht vorgeschrieben. Gäste mit Unverträglichkeiten suchen trotzdem danach, und ein Hinweis, dass Sie auf Nachfrage Auskunft geben, kostet eine Zeile.
Das ist eine praktische Einordnung, keine Rechtsberatung. Im Zweifel fragen Sie bei der Lebensmittelüberwachung des Landkreises oder bei der DEHOGA nach, bevor Sie eine Bestellfunktion freischalten.
Wie der Tisch zustande kommt
Vier Wege, die sich in Kosten, Aufwand und Kontrolle unterscheiden. Die richtige Wahl hängt an Platzzahl und Schichtplanung, nicht am Budget.
| Weg | Passend, wenn | Kosten | Haken |
|---|---|---|---|
| Telefon | kleines Lokal, jemand geht zuverlässig ran | keine | im Service besetzt, abends nicht erreichbar |
| Formular auf der eigenen Seite | bis etwa vierzig Plätze, eine Schicht | im Paket enthalten | Bestätigung erfolgt manuell |
| Reservierungssystem | mehrere Schichten, No-Shows sind ein Thema | monatliche Gebühr | Einrichtung und Pflege der Tischpläne |
| Liefer- oder Reservierungsportal | Sie wollen Gäste erreichen, die Ihr Lokal noch nicht kennen | Provision je Bestellung | Gast bleibt Kunde des Portals |
Ein Punkt gilt für alle vier: Öffnungszeiten müssen auf der Website, im Google-Unternehmensprofil und im Portal identisch sein. Abweichungen führen zu Gästen, die vor verschlossener Tür stehen, und zu Bewertungen, die davon erzählen.
Aus einem Gastro-Projekt
„Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit! Die Website wurde professionell, modern und genau nach meinen Vorstellungen umgesetzt. Die Kommunikation war schnell, freundlich und zuverlässig. Änderungen wurden sofort berücksichtigt und umgesetzt. Klare Empfehlung für alle, die eine hochwertige Website oder Online-Präsenz möchten.“
Häufige Fragen aus der Gastronomie
Muss die Speisekarte auf der Website Allergene ausweisen?
Im Lokal selbst müssen Sie über die vierzehn kennzeichnungspflichtigen Allergene informieren, mündlich mit schriftlicher Dokumentation genügt. Sobald Sie online bestellbar machen, müssen die Angaben vor dem Abschluss der Bestellung verfügbar sein. Für eine reine Ansichtskarte ohne Bestellfunktion ist die Angabe nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll, weil Gäste danach suchen.
Wie oft kann ich die Karte selbst ändern?
So oft Sie wollen, wenn die Karte als Inhalt gepflegt wird und nicht als PDF hochgeladen. Mit Redaktionszugang ändern Sie Gerichte, Preise und Tagesangebote selbst, ohne mich zu fragen. Eine Wochenkarte lässt sich so am Montagmorgen in wenigen Minuten aktualisieren.
Lohnt sich ein Reservierungssystem für ein kleines Lokal?
Bei bis zu etwa vierzig Plätzen und einem Telefon, das während des Service ohnehin besetzt ist, reicht meist ein Formular mit Uhrzeit, Personenzahl und Rückrufnummer. Ein echtes Reservierungssystem lohnt sich, sobald mehrere Schichten geplant werden, No-Shows Geld kosten oder Gäste außerhalb der Öffnungszeiten buchen sollen.
Brauche ich eine eigene Seite, wenn ich bei einem Lieferportal gelistet bin?
Das Portal übernimmt Bestellung und Abwicklung und nimmt dafür eine Provision je Bestellung. Die eigene Seite kostet einmalig und gehört Ihnen. Wer Stammgäste hat, fährt zweigleisig: das Portal für Laufkundschaft, die eigene Seite für alle, die den Namen des Lokals bereits kennen und direkt bestellen oder reservieren würden.
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Kurz beschreiben, was gebraucht wird
Platzzahl, ob geliefert wird und wie oft die Karte wechselt. Mit diesen drei Angaben lässt sich sagen, welcher Umfang passt und was er kostet.